Microsoft hat die Auflagen für die Aufnahme von Anwendungen in den Marketplace bekanntgegeben. Diese haben zuerst zu einigen Aufregungen geführt:
Allerdings deutete Loke Uei, Senior Technical Product Manager bei Microsoft, in einem Interview an, dass die Netzbetreiber hier auch selbst entscheiden könnten. Beispielsweise bewirbt Hutchison (Drei in Österreich) Skype als besonderes Feature.
Begründung für die Programmiersprachen-Einschränkung: Andere als die genannten Sprachen nutzen einen anderen Installationsmechanismus und Microsoft möchte ein durchgängiges Benutzererlebnis bieten. Dazu gehört eben auch die Installation und Deinstallation von Anwendungen.
Quelle: WM Experts
Wie Microsoft auf Anfrage verschiedener News-Websites bestätigte kommt der Marketplace voraussichtlich exklusiv für WM 6.5 Geräte. Nutzer, die bereits ein WM 6.1 Gerät besitzen, würden demnach nicht in den Genuss des Programms kommen. Auf der anderen Seite hört man, dass Microsoft nun die Upgrade-Bestimmungen für Windows Mobile 6.5 reduziert hat.
Bis jetzt musste ein WM 6.5-Gerät eine Windows-Logo-Taste an der Front aufweisen und genügend Power haben. Nun sollen schon 400 Mhz und 128 MB RAM genug für ein Upgrade sein. Im Endeffekt würde das Upgrade dann jedoch von den Herstellern abhängen – und die wollen natürlich neue Geräte verkaufen, anstatt alte kostenlos auf den neuesten Stand zu bringen.
Der Blog MS Mobiles rät, nur Geräte zu kaufen, bei denen ein WM 6.5-Upgrade bereits fix bestätigt ist (zurzeit: Toshiba TG 01, Diamond 2 und Touch Pro 2), dadurch wäre auch der Marketplace sicher inkludiert.
Ich denke allerdings, dass Microsoft hier, wie zuletzt bei den Update-Bestimmungen für den Marketplace, noch nachbessert, immerhin gingen sonst Millionen an Nutzern verloren. Auch die Software-Hersteller werden hier noch Druck ausüben, für sie ginge ja ebenfalls eine große Chance auf Umsatz verloren.
Fortgeschrittene Benutzer werden ohnehin bei Xda-Developers ein (illegales) WM 6.5-ROM downloaden und so in den Genuss des Marketplace kommen, jedoch funktioniert der Marketplace auch geräteabhängig, also wäre man im Endeffekt wieder auf legale Mittel angewiesen.
Quelle: MS Mobiles



Microsoft scheint mit Hochdruck zu arbeiten, 6 Wochen nach dem Mobile World Congress folgt ein neues Video zum Marketplace. Nach einigen Kontroversen bessert Microsoft nun auch an den Regelungen für Updates nach, deren Upload soll für Entwickler künftig nichts mehr kosten. Außerdem haben Käufer ein 24-stündiges Rückgaberecht – eine tolle Neuerung gegenüber Apple, Google und Blackberry. Microsoft hat weiters die Zusammenarbeit mit mehreren namhaften Firmen angekündigt, darunter auch der Spielehersteller Electronic Arts (im Video ist kurz eine mobile “Spore” Version zu sehen) und auch die jeweiligen Mobilfunkbetreiber können Programme im Marketplace anbieten (dafür gibt es sogar einen eigenen Menupunkt).
Die Oberfläche ist einfach und informativ gehalten. Informationen und Bewertungen (5-Sterne System; Bewertungen dürfen wahrscheinlich alle Benutzer des Marketplace schreiben) sind auf mehrere Tabs aufgeteilt. Insgesamt finde ich das Konzept genau richtig und es dürfte sowohl bei Firmen als auch Kunden sehr gut ankommen.
Quellen: Pocketnow.com, Engadget Mobile
Heute wurde der Windows Mobile Marketplace offiziell vorgestellt. Er soll die lang erwartete Gegenoffensive Microsofts zu Apple AppStore werden. Vor der Veröffentlichung werden Programme von Microsoft auf Bedienerfreundlichkeit und Performance getestet.

Auf der Pressekonferenz, die am Nachmittag stattgefunden hat wurden – wie erwartet – Windows Mobile 6.5, My Phone und der Marketplace (=SkyMarket) vorgestellt. Hier einige Eindrücke, die Engadget live vor Ort festgehalten hat sowie ein Werbevideo für 6.5